Für Ihre Klientinnen und Klienten
Information und Einwilligung, in Alltagssprache.
Sie müssen nichts selbst formulieren. Tragen Sie Ihre Praxis ein, besprechen Sie das Blatt mit Ihrer Klientin oder Ihrem Klienten und lassen Sie die Einwilligung unterschreiben.
Vom Gespräch bis in den Speicher.
So steht es auch auf der Vorlage, in Alltagssprache. Ausgewertet wird der Text mit Platzhaltern statt Namen, und zurück zu den Namen führt nur Ihr Gerät.
Die Schweiz anerkennt den Datenschutz der EU-Staaten.
Festgehalten vom Bundesrat: Alle 27 EU-Staaten stehen auf der Liste. Anhang 1 auf fedlex.admin.ch →
Was mit Ton und Datei geschieht.
Die Vorlage deckt alle drei Wege ab. Auf der Einwilligung kreuzen Sie gemeinsam nur an, wozu Ihre Klientin oder Ihr Klient zustimmt.
Das Gespräch wird auf Ihrem Gerät in Text umgewandelt.
- Ton: verlässt das Gerät nicht und wird nicht gespeichert.
- Weiter geht: nur der Text, mit Platzhaltern statt Namen.
Der Ton wird über mentalhealthGPT an Ihren Browser weitergeleitet und dort in Text umgewandelt.
- Ton: wird nicht auf unseren Servern gespeichert.
- Weiter geht: nur der Text, mit Platzhaltern statt Namen.
Vorberichte oder Befunde laden Sie ins Dossier. Der Text wird ausgelesen und mit Platzhaltern statt Namen abgelegt.
- Datei: die hochgeladene Fassung wird nach der Verarbeitung gelöscht.
- Ihr Original auf Ihrem Gerät bleibt unberührt.
Zwei Seiten, klar getrennt.
- Seite 1, Information: in Alltagssprache, mit dem Weg der Angaben, den drei Wegen und den Rechten Ihrer Klientin oder Ihres Klienten.
- Seite 2, Einwilligung: zum Ankreuzen je Weg, mit Unterschrift beider Seiten.
- Für Ihre Praxis: Felder für Praxis, Fachperson und Datum, fertig zum Ausdrucken.
So sprechen Sie es an.
Ein möglicher Einstieg, ohne Juristendeutsch. Passen Sie ihn an Ihre Worte an.
«Ich nutze eine Software mit künstlicher Intelligenz, die mich bei der Dokumentation und beim fachlichen Nachdenken über unsere Gespräche unterstützt. So kann ich in der Sitzung ganz bei Ihnen sein. Ihr Name und andere Angaben, die Sie erkennbar machen, werden ersetzt, bevor etwas ausgewertet wird, und ich prüfe das. Gespeichert wird verschlüsselt in der Schweiz. Sie entscheiden, ob Sie einverstanden sind, und können es sich jederzeit anders überlegen.»
Typische Bedenken von Klienten — und wie Sie antworten
Diese Seite richtet sich auch an Sie als Vermittler: Hier finden Sie präzise, ehrliche Antworten auf die Fragen, die Ihre Klientinnen und Klienten stellen werden.
„Wird meine Stimme gespeichert?"
Nicht auf unseren Servern. Bei direkter Aufnahme und Datei-Upload erfolgt die Spracherkennung lokal im Browser; die Stimme verlässt das Gerät nicht. Bei Zoom-Sitzungen wird der Audiostream über unsere Infrastruktur an Ihren Browser weitergeleitet und dort transkribiert.
„Kommt das in eine Cloud?"
Das Transkript wird nach der Prüfung durch die Fachperson pseudonymisiert und verschlüsselt in der Schweiz gespeichert. Für die KI-Auswertung wird der pseudonymisierte Text je nach eingesetztem Dienst in der EU oder der Schweiz verarbeitet. Einzelheiten zu den Diensten und zur Verarbeitung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Die Zuordnung zu den echten Namen kann nur die Fachperson öffnen, auch aidX AG nicht.
„Kann jemand das abhören?"
Bei der Aufnahme im Raum nicht: Die Transkription läuft lokal im Browser, der Ton verlässt das Gerät nicht. Bei Zoom läuft der Audiostream über Zoom und unsere Infrastruktur an Ihren Browser und wird nicht auf unseren Servern gespeichert. Was danach das Gerät verlässt, ist ein pseudonymisierter, verschlüsselter Text.
„Wer kann später lesen, was ich gesagt habe?"
Mit den echten Namen nur die Fachperson, auf ihren gekoppelten Geräten. Der Schlüssel dazu liegt nie lesbar auf unserem Server. Texte mit Platzhaltern statt Namen können auf unserer Seite nur unsere eigenen Verarbeitungsdienste entschlüsseln, für die KI-Auswertung und die Auslieferung an die Fachperson; technische Zugriffe werden protokolliert.
„Was passiert, wenn das System gehackt wird?"
Tonaufnahmen werden nicht auf unseren Servern gespeichert. Die Texte werden mit Platzhaltern statt Namen und verschlüsselt gespeichert; die Zuordnung zu den echten Namen ist ohne den Schlüssel auf dem Gerät der Fachperson nicht lesbar. Weil eine automatische Erkennung etwas übersehen kann, schützen wir auch die Texte mit Platzhaltern wie Gesundheitsdaten.
„Weiss die KI, wer ich bin?"
Nein. Die KI erhält ausschliesslich pseudonymisierte Texte. Klientenname und identifizierende Angaben wurden lokal ersetzt, bevor der Text die KI erreicht. Die KI kennt den Fall und den Menschen — aber nicht die konkrete Person dahinter.
„Wie unterstützt mentalhealthGPT den verantwortungsvollen KI-Einsatz in der Therapie?"
Identifizierende Angaben werden auf dem Gerät der Fachperson erkannt, von ihr geprüft und durch Platzhalter ersetzt, bevor Text die KI erreicht. Berichte zeigen bei jeder Angabe die Sitzung, aus der sie stammt; Diagnosen erscheinen als Arbeitshypothesen. Die fachliche Beurteilung bleibt bei der Therapeutin oder dem Therapeuten. Ein Informationsblatt und eine Formulierungshilfe unterstützen die Aufklärung der Klientinnen und Klienten.
„Welche Datenschutzmassnahmen bietet mentalhealthGPT für den therapeutischen Einsatz?"
Bei der direkten Aufnahme im Raum läuft die Spracherkennung im Browser. Erkannte Namen und Identifikatoren werden auf dem Gerät ersetzt. Die Fachperson nutzt die angebotenen Prüfmöglichkeiten; die automatische Erkennung kann Angaben übersehen. Auch pseudonymisierte Inhalte bleiben Personendaten. Inhalte werden verschlüsselt übertragen und verschlüsselt in der Schweiz gespeichert; die KI-Auswertung verarbeitet pseudonymisierten Text in der EU oder der Schweiz. Die Zuordnung zu den echten Namen ist nur mit dem Hauptschlüssel auf den Geräten der Fachperson lesbar. Inhalte werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Beeinflusst eine Aufnahme das therapeutische Setting?
Aufnahmen brauchen immer das informierte Einverständnis Ihrer Klienten. Transparent kommuniziert ist dieses Einverständnis kein Hindernis, sondern Grundlage für Vertrauen.
Besprechen Sie vorab Zweck, Ablauf und Datenschutz der Aufnahme. Eine Formulierungshilfe und eine fertige Vorlage für Information und Einwilligung unterstützen Sie dabei.
Ein praktischer Effekt: Wer nicht gleichzeitig mitschreibt, kann präsenter im Gespräch sein.
Besprechen Sie mögliche Bedenken und respektieren Sie die Entscheidung Ihrer Klientin oder Ihres Klienten.
Wer nicht während des Gesprächs notiert, kann präsenter sein. Das Transkript entsteht im Hintergrund — die Fachperson ist im Gespräch.
Die informierte Einwilligung des Klienten ist rechtliche und ethische Voraussetzung. mentalhealthGPT ersetzt dieses Gespräch nicht — es macht es einfacher zu führen.
Kleine Clip-on Funkmikrofone werden nach wenigen Minuten nicht mehr wahrgenommen — die Sitzungsatmosphäre bleibt natürlich. Empfohlene Setups →
Information, Einwilligung und Vertragsunterlagen.
Ihre Inhalte dienen Ihrer Arbeit. Sie bestimmen, welche Inhalte Sie einbringen und wofür Sie mentalhealthGPT nutzen.
- Nur für Ihre Arbeit: Ihre Inhalte — Sitzungstexte, Fragen an die KI und ihre Antworten — dienen weder dem Training von KI-Modellen noch der allgemeinen Weiterentwicklung oder einer unabhängigen Evaluation unseres Produkts, auch nicht mit Platzhaltern statt Namen.
- Automatische Qualitätskontrolle: Im Rahmen Ihres Auftrags kann mentalhealthGPT automatisch prüfen, ob Aussagen der KI durch die Sitzungstexte belegt sind. Dabei wird kein Text aus Ihren Sitzungen gespeichert, nur das Ergebnis, etwa «belegt» oder «nicht belegt», mit einer internen Nummer statt Namen.
- Einsicht nur mit Ihrer Freigabe: Für eine konkrete Fehlerbehebung sehen wir Inhalte nur ein, wenn Sie das vorher ausdrücklich freigeben.
- BereitPatienteninformation und EinwilligungZum Ausdrucken und Abgeben, in Alltagssprache.
- VerbindlichUnsere Regeln für Ihre InhalteNur für Ihre Arbeit, Einsicht nur mit Ihrer Freigabe.
- OnlineDatenflüsse und SicherheitVerständlich erklärt auf der Seite Vertraulichkeit.
Zur Einwilligung.
Muss ich die Vorlage verwenden?
Nein. Sie können sie an Ihre Praxis anpassen oder Ihre eigene Information verwenden. Wichtig ist, dass Ihre Klientinnen und Klienten verständlich informiert sind und einwilligen, bevor Sie Sitzungen einbringen.
Was, wenn jemand nicht einverstanden ist?
Dann nutzen Sie mentalhealthGPT für diese Person nur so weit, wie sie zustimmt, oder gar nicht. Die Zusammenarbeit geht ganz normal weiter.
Was geschieht bei einem Widerruf?
Ab dem Widerruf bringen Sie keine neuen Sitzungen mehr ein. Bestehende Inhalte löschen Sie auf Wunsch im Dossier: Sie verschieben es in den Papierkorb und löschen es dort endgültig.
Kann ich die Vorlage auch für Online-Sitzungen nutzen?
Ja. Die Vorlage beschreibt die Aufnahme im Praxisraum, Online-Sitzungen über Zoom und hochgeladene Unterlagen. Auf der Einwilligung kreuzen Sie gemeinsam an, wozu Ihre Klientin oder Ihr Klient zustimmt.

