Privacy by Architecture

Ihre Angaben schützen,
bevor die KI sie verarbeitet

Transkribiert wird auf Ihrem Gerät. Erkannte Namen werden lokal ersetzt; die geschützte Zuordnung ermöglicht die spätere Namensanzeige. Die Erkennung kann Angaben übersehen. Pseudonymisierte Inhalte bleiben deshalb besonders schützenswerte Personendaten.

mentalhealthGPT wurde speziell für Psychotherapeutinnen, Psychiater und klinische Institutionen entwickelt, die KI-gestützte Dokumentation einsetzen wollen, ohne sensible Klientendaten ungeschützt an externe Dienste zu übertragen — ausgelegt auf DSGVO und Schweizer DSG.

Schicht 1: Pseudonymisierung

Datenschutz für KI in Psychotherapie und Psychiatrie

Bevor ein einziges Wort die KI im Rechenzentrum erreicht, analysiert ein lokal laufendes KI-Modell im Browser den Text und erkennt automatisch identifizierende Angaben wie Namen, Orte oder Geburtsdaten. Diagnosen und Medikamente werden als Fachbegriffe markiert; ersetzt werden sie nur, wenn Sie es wählen.

Sie sehen die erkannten Elemente und können sie überprüfen — dann erst geht der pseudonymisierte Text an die KI.

Was automatisch erkannt wird:
👤 Personennamen 📍 Orte & Adressen 🩺 Diagnosen 💊 Medikamente 🆔 AHV-Nummern 📞 Telefonnummern 🏦 IBAN 📅 Geburtsdaten
Schicht 2: Kryptographie

Verschlüsselung — schon im Browser

Alle gespeicherten Inhalte (Chats, Dokumente, Transkripte, Dossiers) werden verschlüsselt — Ihre Eingaben bereits im Browser, bevor sie übertragen werden. Jedes Objekt erhält einen eigenen Schlüssel.

Transkripte, Notizen und Dossierberichte werden verschlüsselt abgelegt. Erforderliche Beleg- und Betriebsdaten werden gesondert geschützt. Der Schlüssel für die geschützte Namenszuordnung bleibt auf Ihren Geräten. Unsere Verarbeitungsdienste nutzen erforderliche Inhalte für die beauftragte Auswertung und Auslieferung; die vorgesehene Pseudonymisierung begrenzt dabei den Personenbezug.

Was Ihr Browser sieht:
Ihr Text:
"Dr. Müller hat Burnout."
↓
🔐
↓
Server im Rechenzentrum empfängt:
"X7$kP#mQ2&vL9nR4©ΔΨ§∂≠øæ..."
Für jeden ausser Ihnen: unlesbares Rauschen.
Schicht 3: Authentifizierung & Repersonalisierung

Face ID ist Ihr Schlüssel — zu allem

Der Zugang erfolgt biometrisch statt über klassische Passwörter oder notierte Recovery-Codes. Ihr Fingerabdruck oder Ihr Gesicht entsperrt den gerätegebundenen Schlüssel — und damit den Zugang zu allen Ihren Daten.

Ihre biometrische Authentifizierung entsperrt den gerätegebundenen Schlüssel — nicht übertragbar, nicht abgreifbar. Nur Sie können den Rückweg von «[PERSON_1]» zu «Max Müller» öffnen.

  • Phishing-resistent: Ihr biometrischer Schlüssel funktioniert nur auf echten Seiten
  • Biometrische Repersonalisierung: Face ID, Touch ID
  • Kein Passwort — kein Recovery-Code — kein Single Point of Failure
  • Mehrgerät-Zugang via verschlüsseltem QR-Code-Pairing
  • Einzelne Geräte widerrufbar ohne Datenverlust

Setup in 3 Schritten

1

Smartphone einrichten: QR-Code scannen — Ihr Gerät wird als vertrauenswürdig registriert

2

"Ihr Smartphone ist jetzt Ihr Sicherheitsschlüssel" — Passkey registriert

✓

"Ihr Austausch ist jetzt verschlüsselt und pseudonymisiert" — bereit

Ausgelegt auf

✓ DSGVO / GDPR
✓ CH-DSG (Art. 30, 32)
✓ Löschrecht (Art. 17)
✓ Datenportabilität
Häufige Fragen

Zum Datenschutz

Kann aidX AG meine Klientendaten lesen?

Die geschützte Zuordnung zwischen Platzhaltern und Namen wird auf Ihren gekoppelten Geräten geöffnet. Automatische Erkennung kann Angaben übersehen; auch ein Text mit Platzhaltern kann Personenbezug haben. Unsere Verarbeitungsdienste nutzen erforderliche Inhalte für die beauftragte KI-Auswertung und Auslieferung. Transkripte, Notizen und Dossierberichte werden verschlüsselt abgelegt; Beleg- und Betriebsdaten werden gesondert geschützt.

Werden Klientendaten für KI-Training verwendet?

aidX trainiert keine KI-Modelle mit Ihren Daten. Für KI-Anfragen werden ausschliesslich pseudonymisierte Inhalte an die vorgesehenen Modelle in der EU beziehungsweise der Schweiz übermittelt. Ihre Daten gehören Ihnen.

Was passiert wenn ich mein Smartphone verliere?

Über den Pairing-Flow richten Sie ein neues Gerät ein. Der Master-Schlüssel wird sicher übertragen — alle Ihre Daten bleiben vollständig zugänglich. Das verlorene Gerät kann einzeln widerrufen werden.

Verlässt die Audioaufnahme mein Gerät?

Bei direkter Aufnahme und Datei-Upload nicht: Die Spracherkennung erfolgt lokal im Browser. Bei Zoom-Sitzungen wird der Audiostream über unsere Infrastruktur an Ihren Browser weitergeleitet und dort transkribiert. Sitzungsaufnahmen werden nicht auf unseren Servern gespeichert; an die KI gehen nur pseudonymisierte Inhalte.

Wo stehen die Server?

Dossierinhalte werden verschlüsselt in der Schweiz gespeichert. Für KI-Anfragen werden pseudonymisierte Inhalte an die vorgesehenen Modelle in der EU beziehungsweise der Schweiz übermittelt. Die Zuordnung zu echten Identitäten bleibt auf Ihrem Gerät.

Dürfen Psychotherapeuten KI in der Praxis einsetzen?

Pseudonymisierung ist eine Schutzmassnahme und garantiert keine vollständige Anonymität. Für den Einsatz müssen Behandlungszweck, Rechtsgrundlage, Berufsgeheimnis und die Beauftragung der beteiligten Dienste zusammenpassen. Die Fachperson bleibt für die zulässige Nutzung in ihrer Praxis verantwortlich.

Tiefergehend: Warum KI in der Psychotherapie besondere Anforderungen stellt — fachlich, ethisch, regulatorisch →

Muss ich meine Klienten über den KI-Einsatz informieren?

Ja — das informierte Einverständnis ist rechtlich und ethisch zwingend. mentalhealthGPT stellt dafür ein druckbares Informationsblatt und einen Formulierungsvorschlag für das Aufklärungsgespräch zur Verfügung. Zum Informationsblatt →

Werden meine Daten für KI-Training verwendet?

aidX trainiert keine KI-Modelle mit Ihren Daten. Für KI-Anfragen werden ausschliesslich pseudonymisierte Inhalte an die vorgesehenen Modelle in der EU beziehungsweise der Schweiz übermittelt.